Meine Rückkehr nach Mauritius
Nur ein Jahr später kehrte ich zurück – diesmal nicht als neugieriger Reisender, sondern mit einem Gefühl der Vertrautheit.
Ich flog mit Air Mauritius ab Frankfurt, in der damaligen Super Jet Class. Eine Boeing 767 mit Economy und Super Jet Class konfiguriert– nicht vergleichbar mit heutiger Business Class, aber schon damals ein Erlebnis.
Weiße Tischdecken, Service wie im Restaurant, Champagner vor dem Start.
Ankommen statt nur urlauben
Ich übernachtete wieder im Le Palmar Hotel.
Doch diesmal war etwas anders.
Ich wurde nicht als Gast empfangen – sondern wie ein Freund.
Die Insel durch ihre Menschen
Ich begann, die Menschen kennenzulernen.
Ich lud die Kellner ein, mir ihre Welt zu zeigen. Wir gingen gemeinsam in Diskotheken, saßen zusammen, lachten.
Ich wurde eingeladen – nach Hause, zu Tee, zu Essen.
Zum ersten Mal erlebte ich Mauritius nicht als Tourist, sondern als Teil davon.
Ein Erlebnis, das alles veränderte
Einer der Kellner, der in Flacq lebte, lud mich ein, mit ihm und seinen Freunden in den Westen der Insel zu fahren – nach Curepipe.
Mit dem Local Bus.
Ein Erlebnis für sich.
Wir waren eine kleine Gruppe junger Leute. Offen, herzlich, voller Leben.
Es war kein organisierter Ausflug. Kein Programm.
Es war echtes Leben.
Die Begegnung
An diesem Tag lernte ich Menschen kennen, die mein Leben verändern sollten.
Eine von ihnen war eine junge Frau.
Was damals als Begegnung begann, wurde später zu etwas viel Größerem.
In diesem Moment wusste ich es noch nicht.
Aber rückblickend war es einer dieser Punkte im Leben, an denen sich alles verschiebt.
Aus einer Reise wurde eine Verbindung.
Es folgte die Hochzeit in Deutschland – und schließlich eine Entscheidung, die alles veränderte:
Meine Auswanderung nach Mauritius.
