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11.07.2026 09:07

Geckos auf Mauritius – Faszinierende Kletterkünstler und bedrohte Inselbewohner

Kaum ein Besucher verbringt mehrere Tage auf Mauritius, ohne einem Gecko zu begegnen. Die kleinen Echsen sitzen an Hauswänden, zwischen Palmen oder auf Hotelterrassen und gehören längst zum typischen Bild der Insel.

Doch hinter den oft farbenfrohen Tieren verbirgt sich eine spannende Geschichte. Viele der ursprünglichen Geckoarten von Mauritius stehen heute unter Druck – unter anderem durch eingeschleppte Arten.

Geckos auf Mauritius

  • mehrere einheimische Arten
  • teilweise endemisch
  • aktive Insektenjäger
  • wichtiger Bestandteil des Ökosystems
  • einige Arten sind bedroht

Warum sind Geckos so wichtig?

Geckos ernähren sich überwiegend von Insekten und helfen dabei, Mücken und andere Kleintiere auf natürliche Weise zu regulieren.

Sie gehören deshalb zu den wichtigsten kleinen Räubern im Ökosystem der Insel.

Ein Problem: invasive Arten

In den vergangenen Jahrzehnten wurden verschiedene Tierarten nach Mauritius eingeschleppt. Dazu gehört auch der Madagaskar-Taggecko (Phelsuma grandis).

Diese größere Geckoart konkurriert mit einheimischen Arten um Nahrung und Lebensraum. Beobachtungen zeigen außerdem, dass Jungtiere kleinerer Geckos gefährdet sein können. Für einige endemische Arten stellt dies eine zusätzliche Belastung dar – neben Lebensraumverlust und anderen eingeführten Tierarten.

Warum Inseln besonders empfindlich sind

Auf Inseln entwickeln sich Tierarten oft über Millionen Jahre ohne größere Fressfeinde. Gelangen neue Arten durch den Menschen auf die Insel, geraten diese empfindlichen Ökosysteme schnell aus dem Gleichgewicht.

Genau dieses Muster zeigt sich auf Mauritius bereits seit Jahrhunderten – vom Dodo bis hin zu verschiedenen Reptilien und Vögeln.

Wo kann man Geckos beobachten?

  • Hotels und Ferienhäuser
  • Botanischer Garten Pamplemousses
  • Black River Gorges National Park
  • La Vanille Nature Park
  • nahezu überall auf der Insel

Mauritius1331-Tipp

Bitte Geckos niemals fangen oder stören. Sie sind völlig ungefährlich und leisten einen wichtigen Beitrag zum natürlichen Gleichgewicht der Insel.

Naturschutz auf Mauritius

Der Schutz einheimischer Arten gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben des Naturschutzes auf Mauritius. Wissenschaftler beobachten die Entwicklung der Populationen genau und arbeiten daran, empfindliche Lebensräume langfristig zu erhalten.

Weitere Tiere von Mauritius

Fazit

Geckos gehören zu den faszinierendsten kleinen Tieren auf Mauritius. Gleichzeitig zeigen sie, wie empfindlich Inselökosysteme auf eingeschleppte Arten reagieren können. Ihr Schutz ist deshalb ein wichtiger Bestandteil der Naturschutzarbeit auf Mauritius.

Häufige Fragen

Sind Geckos auf Mauritius gefährlich?

Nein. Geckos sind für Menschen völlig ungefährlich und äußerst nützliche Insektenjäger.

Warum sind einige Geckoarten bedroht?

Zu den Ursachen zählen Lebensraumverlust sowie der Konkurrenzdruck durch eingeschleppte Arten wie den Madagaskar-Taggecko.

Kann man Geckos überall sehen?

Ja. Viele Arten leben in Gärten, Parks, Hotels und natürlichen Lebensräumen auf der gesamten Insel.

Welche Rolle spielen Geckos für die Natur?

Sie helfen dabei, Insektenpopulationen zu regulieren und sind ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts.