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11.07.2026 11:04

Filao auf Mauritius – Der charakteristische Baum der Küsten

Wer an den Stränden von Mauritius spazieren geht, begegnet ihm fast überall: dem Filao. Seine feinen, nadelartigen Zweige rauschen im Wind fast wie Kiefern, obwohl der Baum botanisch gar keine Kiefer ist.

Filao-Bäume spenden Schatten, schützen die Küsten vor Wind und gehören seit vielen Jahrzehnten zum typischen Landschaftsbild der Insel.

Filao auf einen Blick

  • Botanischer Name: Casuarina equisetifolia
  • Auch Kasuarine genannt
  • Typischer Küstenbaum
  • Keine echte Kiefer
  • Wind- und salzverträglich
  • Wichtiger Küstenschutz

Warum sieht Filao wie eine Kiefer aus?

Die feinen grünen Zweige erinnern stark an Tannennadeln oder Kiefern. Tatsächlich handelt es sich jedoch um winzige Sprossachsen. Die eigentlichen Blätter sind kaum sichtbar.

Dadurch kann der Baum Wasser sparen und kommt hervorragend mit dem salzigen Küstenklima zurecht.

Warum wurde Filao auf Mauritius gepflanzt?

Filao wächst schnell und schützt Strände vor Wind und Sandverwehungen. Seine tiefen Wurzeln helfen dabei, Dünen und Küstenbereiche zu stabilisieren.

Viele Küstenabschnitte wären ohne diese Bäume deutlich stärker der Erosion ausgesetzt.

Wo findet man Filao?

  • Mont Choisy
  • Belle Mare
  • Flic en Flac
  • Le Morne
  • Viele weitere Strände rund um Mauritius

Ist Filao heimisch?

Nein.

Der Baum stammt ursprünglich aus Australien, Südostasien und den pazifischen Inseln. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit wurde er in vielen tropischen Regionen angepflanzt – auch auf Mauritius.

Heute wird jedoch diskutiert, an einigen Standorten wieder stärker heimische Küstenpflanzen zu fördern, um die ursprünglichen Ökosysteme zu erhalten.

🌲 Wusstest du schon?

Wenn Wind durch die feinen Zweige des Filao streicht, entsteht das typische leise Rauschen vieler Mauritius-Strände. Für viele Besucher gehört genau dieses Geräusch zu ihren schönsten Urlaubserinnerungen.

Mauritius1331-Tipp

Wer an heißen Tagen einen natürlichen Schattenplatz sucht, wird häufig unter einem Filao fündig. Gleichzeitig lohnt sich ein Blick nach oben – oft sitzen dort Paille-en-Queue oder andere Küstenvögel.

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Fazit

Der Filao prägt viele Küstenabschnitte von Mauritius. Er spendet Schatten, schützt die Strände vor Wind und verleiht der Insel mit seinem charakteristischen Rauschen eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wenn er ursprünglich nicht heimisch ist, gehört er heute für viele Besucher untrennbar zum Bild von Mauritius.

Häufige Fragen

Ist Filao eine Kiefer?

Nein. Obwohl der Baum ähnlich aussieht, gehört er botanisch nicht zu den Kiefern.

Warum wächst Filao an so vielen Stränden?

Er schützt Küsten vor Wind, Sandverwehungen und Erosion und verträgt salzhaltige Luft sehr gut.

Ist Filao auf Mauritius heimisch?

Nein. Die Art wurde eingeführt und ist heute an vielen Küsten weit verbreitet.

Warum rauscht der Baum so auffällig?

Die feinen grünen Zweige erzeugen im Wind das typische, leise Rauschen, das viele Urlauber mit Mauritius verbinden.